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 Die St. Valentinskirche in Sirbis
 

Zur Kirchgemeinde Sirbis gehören die Dörfer Crimla, Sirbis, Wolfsgefärth und Zedlitz.

Die Gemeinden werden von Frau Pastorin Christine Schäfer betreut. 

 

Die genaue Erbauungszeit unserer St. Valentinskirche ist unbekannt. Vermutlich wurde sie im 12./13. Jh. erbaut. Die Dorfkirche zu Sirbis war ursprünglich ein romanischer Kapellenbau.
Der Heilige Valentin, dessen Namen unsere Kirche trägt, stammt aus den Niederlanden und wirkte im 5. Jh. als Missionar und Bischof südlich von Passau.
Der querrechteckige Chorraum mit
Holzdeckenabschluss und der Turmkörper sind Reste der romanischen Anlage. Nach Osten schloss sich ursprünglich eine romanische Apsis an, die bereits im Jahre 1872 abgerissen wurde.
Mit dem Jahre 1543 wird die Kapelle als Pfarrkirche benuzt.1555 zieht der erste Pfarrer - Lohfinke in das alte Pfarrhaus nach Wolfsgefärth ein. In Wolfsgefärth stand eine alte Kapelle aus dem 12. Jh. Sie wurde später zum Pfarrhaus umgebaut.
1719/20 erfolgt der erste große Umbau der Kirche in Sirbis, die Verlängerung des Kirchenschiffes, der Einbau der Emporen und größerer Fenster.
1778 erfolgt der Einbau einer neuen Orgel, vermutlich durch den Orgelbaumeister Trampeli.
1899 erfolgen Baumaßnahmen im Innenraum u.a. (auch die Ausmalung).
1924 wurden die letzten größeren Baumaßnahmen vor dem Jahre 1988 durchgeführt, so auch die letzte Ausmalung, finanziert durch das Rittergut Schafpreskeln. Im Turmknopf der Kirche befinden sich Urkunden aus den Jahren 1711, 1865, 1903 und 1990.
1987 droht die Haube des Kirchturms wegen jahrelanger Regeneinwirkung einzustürzen. Bis 1988 dauern die Verhandlungen mit dem Rat des Kreises Gera, dem KKA Gera, dem Staatl. Forstamt usw., um notwendige Sanierungsmaßnahmen anzuschieben.
Nach der Wende, 1990, konnte der Kirchturm saniert werden. Am 15. Juni feiert die Gemeinde das Turmknopffest. 1991-1992 wurden Turm und Kirchenschiff neu verputzt, 1993 wurde die gesamte elektrische Anlage erneuert, der Kirchturm erhielt eine funkferngesteuerte Kirchenuhr, finanziert durch Spenden. 1993 müssen außerdem sehr aufwendige Ausbesserungsarbeiten an schwammgeschädigten Holzteilen im Innenraum vorgenommen werden.
1994 erfolgt die Schwammsanierung der Deckenbalken und Neueindeckung des vorderen Kirchendaches.
1996 erfolgt die Innenausmalung der Kirche nach der Farbfassung von 1924 durch die Firma Rehrl.

Am 18. August 1996 wird die St. Valentinskirche unter großer Anteilnahme vieler Gemeindeglieder und Gäste durch Landesbischof Roland Hoffmann wieder eingeweiht.

 

 

 

 

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